Schulleitlinien

Ländliche Räume - Räume mit Zukunft

Das Verhältnis der CDU zum Christentum

Basisliste - was geht mit Rot und Grün?

Kräfte bündeln für Gescher = Handeln für Gescher.

Bei den Differenzen zu den anderen Parteien zeigt sich die Qualität der jeweiligen Argumente. Im offenen, sachbezogenen Dialog heißt es zuhören, sich austauschen und überzeugen. Sprechen Sie mit uns - die CDU-Gescher, ihre Fraktion im Rat, fördert und fordert mehr Kommunikation. 

Hausärztliche Versorgung in Gescher

CDU-Forum „hausärztliche Versorgung in Gescher“ lädt zur Podiumsdiskussion

 Schon jetzt möchte der CDU-Stadtverband aufmerksam machen auf eine Podiumsdiskussion zum Thema „hausärztliche Versorgung in Gescher“, die am Montag, den 20. September um 19.30 Uhr im Hotel „ Zur Krone“ (Grimmelt), Hauptstraße 37, Gescher, stattfindet. Ziel dieser Veranstaltung ist es unter anderem, von fachkundiger und verantwortlicher Seite zu erfahren, wie eine flächendeckende und qualitativ hochwertige ärztliche Versorgung gewährleistet werden kann. Unter der Moderation des CDU Fraktionsvorsitzenden Egbert Kock und des stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden Fritz Leppkes werden kompetente Gesprächspartner Rede und Antwort stehen. Zusagen von Dr. med. Hans Diedrichs (Sprecher der Gescheraner Ärzte), Jens Spahn (MdB), Dr. Werner Ihling (Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe), Dr. Volker Schrage (stellv. Vorsitzender des hausärztlichen Verbandes Westfalen-Lippe) liegen bereits vor.

Die CDU-Gescher lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu herzlich ein, insbesondere unsere heimischen Ärzte, die Sportvereine und alle, die im Gesundheitswesen tätig sind.

Standpunkt zur Marienkirche - ein Zwischenbericht.

Die Marienkirche soll umgewidmet werden und ihren sakralen Charakter, zumindest teilweise, verlieren. Über Nutzungsmöglichkeiten in der Zukunft haben sich Kirchengemeinde, Privatpersonen, Politiker und Fachleute Gedanken gemacht, Pläne entworfen und Vorschläge unterbreitet. Die Nutzungskonzeptionen unterscheiden sich in den Ideen und somit auch in ihren finanziellen Vorgaben. Die Kirche und umliegenden Gebäude sind im Eigentum des Bistums. Von dort gibt es zwei wichtige Nachrichten:

1.) Es wird ein "Gesamtkonzept" angestrebt, wobei die Errichtung einer abgetrennten Kapelle im hinteren Altarraum gefördert wird.

2.) Das vorgelegte Konzept "St-Franziskus-Zentrum zur Bewahrung der Schöpfung" wird nicht unterstützt.

Zusätzlich gibt es ein Konzept "Haus des Lernens", indem die Bücherei, deren jetzigen Räume gekündigt wurden, als Hauptnutzer des Kirchenschiffes dargestellt wird. Diese Konzeptstudie hat als deutlichen Hinweis die zur Umsetzung nötige Kostenbeteiligung des Bistums. Die anderen Bildungseinrichtungen Geschers werden wenig oder kaum zur Finanzierung von Umbau und laufenden Kosten beitragen können. Darüberhinaus ist die Suche nach einem Investor der vielleicht Wohnen und Bildung verbindet nicht einfach. Auch ein Investor stellt Investitionen einer möglichen Rendite gegenüber.

Die Möglichkeiten die Konzepte zu verknüpfen sind gering. Die Bücherei sollte nicht innerhalb des Areals irgendwo an den Rand gedrängt werden, ebenso wäre die Nutzung des Hauptschiffes durch die Bücherei eine maßgebliche Beeinträchtigung des St. Franziskus-Konzeptes.

Der lückenlose Erhalt der Bücherei hat für die CDU absolute Priorität. Wir werden uns dafür einsetzen die städtischen Gelder für eine zukunfstfähige Bücherei einzusetzen. Für Investitionen mit einem hohen "Bildungswert" für alle Mitbürger. Die Einrichtung einer Marienkapelle wird mitgetragen, um eine weitere Nutzung des Gebäudes für die Kirchengemeinde sicher zu stellen, aber auch um die zusammengehörenden kirchlichen Kunstwerke am Ort zu belassen. 

Programm der Theaterwerkstatt wird unterstützt

Für die Fortführung des theaterpädagogischen Programms zu vorbeugenden Maßnahmen gegen sexuellen Missbrauch setzt sich die CDU im Ausschuss für Generationen, Familie, Bildung, Kultur und Sport ein. „Das Programm der Theaterwerkstatt Osnabrück ist in Gescher sehr gut angenommen worden, wir unterstützen daher die Weiterführung“, so der Fraktionsvorsitzende Egbert Kock. Die Aufführung mit dem Titel „Ich werde es sagen“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse.

 Weitere Themen des Ausschusses sind die Schulentwicklungsplanung, die Sportförderrichtlinien, der Bericht der Gleichstellungsbeauftragten und der Jahresabschluss 2008 des Freibades. Zum Vorteil der „Abendschwimmer“ befürwortet die CDU die beantragte Erweiterung der Gebührenordnung des Freibades.

 Auch die Situation der Schulbusse im Außenbereich wird erneut zur Sprache gebracht. Vor einer Neuausschreibung des Schülertransports soll die Sachlage analysiert werden. Die derzeit bestehenden Missstände zu den Spitzen am Morgen müssen abgestellt werden.

Miteinander sprechen

Zu einer hochinteressanten und informativen Gesprächsrunde trafen sich Anfang dieser Woche der Verein „Zukunft Neue Kirche“ und die CDU-Fraktion, um über zukünftige Nut-zungsmöglichkeiten der Marienkirche zu beraten. Dabei war eine Prämisse, eine regional praktikable und überregional bedeutsame Lösung zu finden; dies im Verbund mit der Kirchengemeinde und dem Bistum.

 Nach einer kurzen Vorstellung der Sachlage durch Egbert Kock, Fraktionsvorsitzender der CDU, erläuterte Othmar Rest seine Beweggründe für die vorgelegte Studie und seine Visionen für die Marienkirche nach deren Umwidmung. Rückblickend auf die Entstehungsgeschichte über die bisherige Nutzung und der Gründung des Vereins „Neue Kirche Gescher e.V.“ zeigte Rest in seinem Konzept die Idee, ein Gotteshaus in ein „Lebenshaus“ (Dr. A. Lienkamp) umzuwandeln; dies unter dem Aspekt der Bewahrung der Schöpfung. An Hand von anschaulichen und konstruktiv ausgearbeiteten Plänen und einem Flyer wurde die Konzeption verdeutlicht.

 In einem regen Austausch von Meinungen und der Suche nach möglichen realisierbaren Konzepten zeigte sich schnell, dass gemeinsame Ansätze durchaus vorhanden sind. Allerdings gab es auch unterschiedliche Auffassungen und kritische Hinterfragungen, wenn es um den Bereich der Folgekosten, zu erwartende Besucherzahlen, finanzieller Beteiligung von Bistum, Verein, Stiftung oder Stadt Gescher geht. Wunsch und Wirklichkeit mit Blick auf die Zukunft differierten zum Teil, aber die Gemeinsamkeiten lassen die Bewältigung von Schwierigkeiten erfolgreich erscheinen.

Im Konsens war man sich einig darüber, auch weiterhin im Gespräch zu bleiben, gemeinsam nach Konzepten zu suchen und vorhandene dabei mit einzubinden. Dies scheint der richtige Weg zu sein, damit die Zukunft der Marienkirche mit ihrem Umfeld gesichert wird, die Bücherei mit ihrer hohen Akzeptanz an passender Stelle einen festen Platz erhält und die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt mit dem Ergebnis zufrieden sein können.

Marienkirche

Nachdem in der letzten Ratssitzung unter anderem zwei wichtige Beschlüsse gefasst wurden (Umwandlung der Marienkirche zu einem „Haus des Lernens“ als eine mögliche Nutzung; Erarbeitung alternativer Standorte für die Bücherei durch die Verwaltung), wird sich die CDU-Fraktion weiter konstruktiv mit dem Thema „Marienkirche" befassen.

Dazu wird sie den Verein „Zukunft-Neue-Kirche“ zu einer Gesprächsrunde einladen, um gemeinsam realistische Möglichkeiten zu erörtern. Dabei ist sicherlich das erstes Ziel, die Bücherei in adäquaten Räumen weiter zu führen. Die vorliegende Studie sieht einen entsprechenden Umbau des Kirchengebäudes und auch die jährlichen Unterhaltungskosten nur mit Beteiligung des Bistums als tragbar.

Wird der Bogen weiter gespannt zu einem „Haus der Bildung“, so müssen die Verantwortlichen prüfen, inwieweit die vorgestellte Alternative, das theologische Konzept „St. Franziskus-Zentrum zur Bewahrung der Schöpfung“, in diese Überlegung hineinpasst. Vielleicht kann es ja gelingen, die Ideen und Vorschläge zusammen zu führen und eine Finanzierung aus mehreren Töpfen zu bekommen. Integrieren ist besser als ausgrenzen.

Unter diesen Aspekten möchte die CDU-Fraktion ein offenes und konstruktives Gespräch mit dem Verein führen, Gemeinsamkeiten herausfinden und Realisierungsmöglichkeiten besprechen, ohne die Primärziele aus den Augen zu verlieren.

Hausärztliche Versorgung in Gescher

Die medizinische Versorgung, besonders die hausärztliche, in Gescher liegt nicht nur den heimischen Ärzten am Herzen, sondern auch den CDU-Politikern auf kommunaler und Landesebene. Dies zeigte deutlich die Gesprächsrunde mit Dr. med. Hans Diedrichs, Bernhard Schemmer, MdL, und den Vorstands- und Fraktionsmitgliedern der CDU. Auf Grund der Informationen und erzielten Gesprächsergebnisse sahen alle Beteiligten dringenden Handlungsbedarf.

Die hausärztliche Versorgungsquote von 86,9 % in Gescher bei gleichzeitig steigendem Bedarf an hausärztlichen Leistungen, Budgetierung und der geringen Zahl privat versicherter Personen auf dem Land, führten u.a. dazu, dass die Fraktion der CDU im Rat der Stadt Gescher sich in einem Brief an die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe gewandt hat, um eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung herbeizuführen. Gleichzeitig versprach der Landtagsabgeordnete Bernhard Schemmer seine volle Unterstützung bei diesem Vorhaben.

Der CDU-Stadtverband erwartet nun von der KVWL eine detaillierte Aussage, welche Maßnahmen sie zu einer deutlichen Verbesserung der örtlichen Gesundheitsversorgung ergreifen bereit ist. Die Problematik ist schließlich auch dort bekannt; nur müssen effektive Konzepte geschaffen werden, um akzeptable Lösungen herbeizuführen.

Fragebogenaktion

Im Wahlprogramm 2009 – 2014 hatte die CDU-Gescher Ziele und Vorgaben zur Gestaltung der Zukunft in unserer Stadt vorgestellt. Dabei stehen die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt. Bildung und Kultur, Arbeits- und Ausbildungsplätze, attraktive Wohnbau-grundstücke und zukunftsorientiertes Flächenmanagement für Stadt- und Gewerbeentwicklung im Verbund mit Natur und Landwirtschaft, alles auch unter dem Gesichtspunkt des demographischen Wandels, waren und sind Arbeitsfelder, die es zur Zufriedenheit aller Beteiligten zu bearbeiten gilt.

Um dies auf einer möglichst breiten Grundlage zu gestalten, hat die CDU-Gescher unter anderem eine Mitgliederbefragung durchgeführt, in der die Antwortmöglichkeiten von „sehr zufrieden“ bis „sehr unzufrieden“ gegeben waren. Die Ergebnisse sehen wie folgt aus: „Sehr zufrieden“ waren die Befragten hauptsächlich mit der Bereitstellung von Kindergartenplätzen, Sportangeboten und den örtlichen Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben. Ein hoher Prozentsatz äußerte sich „zufrieden“ mit dem Ange-bot von Wohnbaugrundstücken, Sportanlagen, der Infrastruktur sowie der Sicherheit und Ordnung in Gescher.

Mit „unzufrieden“ und „sehr unzufrieden“ wurden die Fragen, wenn auch zu einem geringeren Anteil, nach den momentanen Busverbindungen und der Außendarstellung unserer Stadt beantwortet. Als Fazit der Befragung lässt sich festhalten, dass das bestehende familienfreundliche Umfeld sicherlich noch einiger Verbesserungen bedarf, der Ausbau der Sportanlagen der richtige Weg ist, an den Service- und Beratungsleistungen gerade für ältere Menschen noch gearbeitet werden muss und das Image der Stadt verbessert werden kann.

Diese Aspekte wird die CDU-Gescher auch weiterhin berücksichtigen und in ihrer kommunalpolitischen Arbeit versuchen umzusetzen.

 

 

B. Schemmer am Infostand zur Landtagswahl

Querbeet, über viele für Gescher wichtige Themenbereiche wechselten sich Fragen und Antworten am Infostand ab. Angesprochen wurde z.B. der Vorrang individueller Förderung von Schülerinnen und Schülern vor einer gleichmachenden Einheitsschule. Die mögliche Umstrukturierung der Schlüsselzuweisungen des Landes, die neuen Aufgaben von Wirtschaftsförderung und die Forderung nach gleichwertigen Lebensbedingungen auf dem Lande, wie in der Stadt.

Der Infostand ist Donnerstags auf dem Markt, Ziele und Inhalte zukünftiger CDU-Landespolitik, vergleichen Sie mal wer hier die besseren Antworten hat. Wir heißen Sie gerne willkommen. 

 

Basisarbeit für den Ausschuss Stadtentwicklung und Demographie

Die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Demographie und die Spitzen der Verwaltung der Stadt Gescher trafen sich am Samstag den 10.4.2010 in den Räumen von Haus Hall zu einem Workshop.

Geleitet wurde die Veranstaltung von Frau Kerstin Schmidt , einer erfahrenen Referentin auf dem Gebiet kommunaler demographischer Entwicklung. Nach kurzer Einführung, wurden die möglichen Entwicklungen der Stadt Gescher, die sich aus dem demographischen Wandel ergeben, besprochen. Es wurden Arbeitsgruppen gebildet die sich mit den Chancen und Risiken dieser Auswirkungen beschäftigten. Strategieziele und Handlungsfelder für die nächsten Jahre bildeten sich schnell heraus.

Viele dieser Handlungsfelder sind Eckdaten christlich liberaler Politik der CDU Gescher und werden nun die Grundlage zukünftiger Arbeit des neuen Ausschusses. Ein wichtiger Schritt zur gemeinsamen Umsetzung kommunalpolitischer Ziele.

Bernhard Schemmer (MdL) und CDU Gescher zu Gast bei der Firma Trapo AG

v.l. CDU-Vors. Ferdinand Hölter, Bernhard Schemmer MdL, Gesch.führer Kai Herrmann, Gesch.führer Alfred Palm, Reinhold Gertz und weitere Besucher

Viel Zeit nahm sich die komplette Firmenleitung der Trapo AG für einen Gesprächsabend mit Vertretern der CDU-Fraktion, Landtagsabgeordneter Bernhard Schemmer, MdL, und Bürgermeister Effkemann.

Nach Begrüssung durch die Geschäftsführer Herrn Kai Herrmann und Herrn Alfred Palm wurden in einer Präsentation die Produkte und Struktur der Firma vorgestellt. Über 180 Mitarbeiter, davon 10% Auzubis, planen, entwickeln und produzieren Fördertechnik für den weltweiten Einsatz. Die Besichtigung der Produktion erfolgte in 2 Gruppen unter Führung des Fertigungsleiters Herrn Schultewolter und des Verkaufsleiters Herr Göhr. Beim Rundgang wurde der Produktionsablauf vom Rohmaterial bis zur betriebsbereiten Förderanlage gezeigt. Hierbei beeindruckte die große Fertigungstiefe innerhalb der Firma.

Im Gesprächsteil des Abends, "Politik trifft Wirklichkeit" wie Herr Palm formulierte, wurde das gesamte Spektrum von der weltweiten wirtschaftlichen Konjunkturkrise bis zur örtlichen Infrastruktur angesprochen. Der Firmenwunsch nach guter Schulbildung für zukünftige Azubis und Ingenieurstudenten wurde vom Landtagsabgeordneten B. Schemmer, MdL, und auch von den örtlichen Ratsmitgliedern aufmerksam registriert.

Allgemeine Themen wie z.Bsp. Gewerbe- und Grundsteuern, rundeten den Gesprächabend ab. Zum Schluss bedankte sich CDU-Stadtverbandsvorsitzender Ferdinand Hölter bei den Gastgebern, insbesondere bei der Personleiterin Frau Leitung für die perfekte Vorbereitung und Organisation des Abends.

LOV Gescher zu Gast bei der CDU Fraktion

v.l. Antonius Kloster, Rainer Böyer, Hermann Upgang-Rotert u. Egbert Kock

Vertreter des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes ( LOV ) Gescher waren zu Gast bei der Fraktionssitzung der CDU. Es ergab sich ein reger Gedankenaustausch zu den Themen Biogasanlage/Produktionsanlage Stickstoffdünger Südlohn, zur 380 kV-Starkstromleitungleitung von Diele nach Wesel und zum Pflegeaufwand Wege und Seitengräben im Außenbereich von Gescher. Nach einer angeregten Diskussion fand man in fast allen Themen  Konsenz. Vereinbart wurde weiterhin in enger Absprache vorzugehen.

Hausärztliche Versorgung in Gescher

v.l. Bernd Witte, Bürgermeister Hubert Effkemann, Dr. Diedrichs, Egbert Kock, Bernhard Schemmer (MdL), Ferdinand Hölter

Die hausärztliche Versorgung in Gescher war Thema eines Treffens von Dr. med. Hans Diedrichs, Bernhard Schemmer, MdL, und den Vorstands- und Fraktionsmitgliedern der CDU.

Dr. Diedrichs gab zunächst Informationen zum Trend in der ärztlichen Ausbildung, insbesondere bei den Allgemeinmedizinern. Angehende Ärzte legen sich erfahrungsgemäß sehr früh auf ihren zukünftigen Einsatzort fest, wobei die Wirtschaftlichkeit (Privatpatienten) eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Die Grundversorgung in Gescher ist zurzeit gesichert. Die Notdienstversorgung erfolgt über die Notdienstpraxis in Coesfeld. Ein Fahrdienst ist eingerichtet. Diese neue Situation ist sicherlich noch gewöhnungsbedürftig.

Durch das steigende Lebensalter wird auch der Bedarf an medizinischen Leistungen anstei-gen, insbesondere in der Betreuung durch hausärztliche Praxen. Um die zurzeit noch ausrei-chende Versorgung auch weiterhin zu gewährleisten, müssen für Gescher junge Mediziner für den Hausarztberuf gewonnen werden. Schließlich werden in den nächsten zehn Jahren etwa ein Drittel unserer heimischen Ärzte ihre Praxis aus Altersgründen aufgeben. Ziel müsse es sein, langfristig die medizinische Versorgung zu sichern; dies besonders unter dem Aspekt des demographischen Wandels.

Ergänzend zu den Ausführungen von Dr. Diedrichs erläuterte Bernhard Schemmer das Akti-onsprogramm der Landesregierung „Hausarzt – Beruf mit Zukunft“. Wohnortnahe medizini-sche Versorgung sei absolut notwendig. Nachwuchsärzten müssten ländliche Gebiete attraktiv gemacht werden, auch durch finanzielle Niederlassungsanreize (Aktionsprogramm und bessere Honorierung der hausärztlichen Tätigkeit). Um eine dauernde Arbeitsüberlastung im Praxisalltag zu vermeiden, sollten nichtärztliche Aufgaben an spezielle Fachkräfte überwiesen werden, so Schemmer. Ein besonderer Aspekt sei weiterhin die gute Vereinbarkeit von Familie und hausärztlicher Tätigkeit, nicht nur in der Regelung des Notdienstes. Abschließend regte Schemmer einen Runden Tisch an von Kommune, Ärzten, Vertretern der Kassenärztlichen Vereinigung und Ärztekammer, sowie anderer Gesundheitsberufe und gegebenenfalls Investoren.

Zahlreiche Nachfragen und Anmerkungen zeugten vom großen Interesse an einer praktikab-len Lösung, auch wenn die Situation in Gescher sich momentan noch nicht so dramatisch darstellt, wie in einigen Nachbargemeinden. Abschließend bedankten sich Partei- und Fraktionsvorstand bei den beiden Hauptakteuren für ihre Ausführungen mit der Hoffnung auf eine langfristig gesicherte hausärztliche Versorgung in Gescher.

Demographieforum: Familienfreundlichkeit !

Demographie bezeichnet die wissenschaftliche Erforschung der Bevölkerungsdaten und ihrer zahlenmäßigen Veränderungen. Demografen erforschen und beschreiben, wie sich die Bevölkerung eines Landes oder einer Stadt über einen langen Zeitraum entwickelt.

Dazu stellen sie sich folgende Fragen: • Wie alt sind die Menschen, die in einer Stadt wohnen? • Wie viele der Menschen sind z.B. unter 20 Jahre alt, wie viele über 60 Jahre alt? • Wie viele Kinder werden geboren? • Woher kommen die Menschen? Wie viele sind zugezogen? • Wie viele von ihnen sind in dieser Stadt geboren und wohnen hier noch? • Wie ist das Verhältnis zwischen Geburten und Verstorbenen ?

Der neue Ausschuss des Rates der Stadt Gescher für Stadtentwicklung und Demographie hat in seiner Sitzung am 3.2.2010 beschlossen ein Konzept für eine „Familienfreundliche Stadt Gescher“ zu entwickeln.

Gescher ist für junge Familien eine lebens- und liebenswerte Stadt. Das ist Thema im neuen Ausschuss. Ausgehend von einer kritischen Bestandsaufnahme der lokalen Stärken, Schwächen und Potentiale wird die Verwaltung in enger Abstimmung mit der Politik Handlungsstrategien in Form von Grob- und Feinzielen entwickeln, um positive Bedingungen für die zukünftigen Generationen in Gescher zu schaffen.

Wir begreifen Familienfreundlichkeit als eine Aufgabe kommunaler Entwicklung. Das Konzept „Familienfreundliche Stadt Gescher“ könnte man in mehrere Themenbereiche gliedern, für die jeweils eine Bestandsaufnahme vorgenommen wird, damit Grob- und Feinziele erarbeitet werden können. Themenbereiche sind: • Arbeitsmarktsituation • Vereinbarkeit von Familie und Beruf • Städtebauliche Entwicklung • Entwicklungschancen von Kindern • Sicherheit • Tourismus • Kommunikation, Bürgernähe • Nachhaltige Politik für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren.

 Um zukunftsfähig zu sein muss es uns gelingen die Attraktivität des urbanen Lebensraumes in Gescher für Familien zu erhalten und zu stärken. Nur so werden wir es schaffen, dass wir Zuzüge von jungen Familien verzeichnen können. Wenn es uns gelingt einige Themen aus diesem Konzept richtig zu erarbeiten und zu strukturieren, hätten wir einen wichtigen Grundstein für unsere Arbeit gelegt.

Einige Themenbereiche könnten besonders wichtig sein z.B.:  Vereinbarkeit von Familie und Beruf (1) Arbeit und Ausbildung (2) Tagesbetreuung  Städtebauliche Entwicklung (1) Wohnen (2) Verkehr (3) Grünflächen und Spielplätze (4) Einzelhandel  Entwicklungschancen von Kindern (1) Soziale Sicherung für junge Menschen (2) Gesundheit und Sicherung des Kindswohls (3) Sport- und Bewegungsangebote (4) Kulturelle Bildung (5) Jugendhilfe (6) 

Beispiele:

Strategien für den Bereich von Familie und Beruf: In vielen Bereichen wird derzeit die Kinder- und Familienfreundlichkeit hauptsächlich aus dem Blickwinkel der Arbeitgeber, der Verwaltung, der Planerinnen und Planer, Politikerinnen und Politiker usw. betrachtet.

Kinder- und Familienfreundlichkeit braucht aber auch die Perspektive der Betroffenen. Familien sind Experten in ihrem konkreten Lebensumfeld. Es gilt, mit Familien für Familien zu arbeiten. Grundlegend für alle oben genannten Ansätze ist, dass ein Handeln Einzelner nur sehr bedingt zum Erfolg führt. Es ist notwendig Impulse zu setzen und das Themenfeld innovativ und kreativ –gemeinsam mit Anderen- weiter zu entwickeln.

Kinder- und Familienfreundlichkeit wird sich zukünftig wie ein roter Faden durch alle Bereiche des kommunalen Handelns in Gescher ziehen. Um z.B. junge Familien nach Gescher zu holen, könnten Baugrundstücke pro qm bezuschusst werden.

Strategien für den Bereich der Senioren: Die Stadt Gescher sollte eine Beratungsstelle für Senioren ( ein Seniorenamt ) eingerichtet werden, das dem Amt Soziales angegliedert werden könnte. Dieses Amt könnte Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger ab 50/60 Jahren, Angehörige, Verbände und Träger von Seniorendienstleistungen sein. Es könnte eine Beratungsstelle zu allen Fragen „rund um das Alter“, z.B. Leben und Wohnen im Alter, eine trägerunabhängige Pflegeberatung zu allen Fragen „rund um die Pflege“ sein und Informationen zur Pflegeversicherung geben.

Zur Arbeitsmarktsituation gibt es eine Strategie, die kurzfristig und erfolgversprechend umgesetzt werden könnte:

Der Verwaltung wird empfohlen, die Energetische Sanierungsmaßnahmen weiter und verstärkt zu vermarkten. Im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes des Kreises Borken findet in Gescher z.Zt. ein Pilotprojekt zu diesem Thema statt. In den von Haus- zu Haus Beratungswochen werden gezielt in Gescher und Hochmoor Bürgerinnen und Bürger aufgesucht. Dieses Projekt muss in den nächsten Jahren weiter verfolgt werden. Unter dem Gesichtspunkt des Erhalts einer ausgewogenen sozialen Zusammensetzung der Wohnbevölkerung ist das Angebot von Arbeitsplätzen bedeutsam. Der Nachholbedarf an energetischen Sanierungsmaßnahmen im Altbaubestand bietet Potentiale für örtliche Handwerksbetriebe. Steigende Energiepreise, staatliche Fördermaßnahmen schaffen Anreize. Die fachgerechte Sanierung des Altbaubestandes würde Arbeitsplätze schaffen und erhalten. Sie schaffen zugleich Gebrauchswerte für Familien. Der Bestand an Altbauten bietet, fachgerecht restauriert und energieeffizient saniert, attraktive Wohnmöglichkeiten für Familien.

Das Forum Demographie / Stadtentwicklung ist vielfältig. Haben Sie Anregungen/ Ideen? - nehmen Sie Kontakt mit der CDU-Gescher auf. Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen.

Haushaltsklausur - kritische Betrachtung, klares Votum.

Die CDU - Fraktion tagte am 16.01.2010 in Sachen Haushalt der Stadt Gescher.

"Wir sind die Daten Punkt für Punkt durchgegangen, für uns ist die Sachlage klar. Es gibt zu den grossen Investitionen keine Alternative. Durchstarten heißt die Devise."

Es sind Investitionen  in den Standort Gescher, für Familien, für Bildung, für Arbeitsplätze. Die bereits angefangenen Massnahmen sollten nun auch zügig durchgeführt werden. Trotz Fremdmittelaufnahme sieht die CDU-Fraktion keine Alternative: die Renovierung der Schulgebäude, die Realisierung der neuen Sportflächen, die Erweiterung des Glockenmuseums. Selbstverständlich gehört eine Ausgabendiziplin dazu, aber ein "Stop" städtischer Entwicklung gehört hier nicht hin. Der Haushalt des Jahres 2010 kann nicht die Projekte ausbremsen sondern muss die Mittel für die diesjährige Umsetzung bereitstellen. Nicht mehr und nicht weniger.

Einen Dank auch an die Feuerwehr Gescher für die freundliche Überlassung der gut ausgestatteten Räumlichkeiten.   

Bundesverdienstkreuz für Bernhard Feldmann

1. Überreichung der Urkunde durch Herrn Dr. Kai Zwicker
2. Dr. Kai Zwicker heftet das Bundesverdienstkreuz an die Jacke von Bernhard Feldmann
3.v.l. Bürgermeister Hubert Effkemann, Anneliese Feldmann, Bernhard Feldmann, Landrat Dr. Kai Zwicker

Dem Vorsitzenden der CDU Senioren-Union Herr Bernhard Feldmann wurde am 13. 1. 2010 im Rahmen einer Feierstunde vom Landrat des Kreises Borken, Herrn Dr. Kai Zwicker, das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. In allen Reden der Gratulanten wurde deutlich, dass Bernhard Feldmann ein würdiger Kandidat für das Bundesverdienstkreuz ist. Bürgermeister Hubert Effkemann, der zu diesem besonderen Anlass die Amtskette trug, hob die verbindende und lebensbejahende Art des Unternehmers und Landwirts Feldmann hervor. Schon in jungen Jahren engagierte er sich in der Kommunalpolitik. Aber auch das Gemeinwohl seiner Mitbürger habe er stets im Blick gehabt. Besonders wichtig war ihm seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Nachbarschaft und in der St. Antonius Schützengilde Tungerloh-Pröbsting. Darüber hinaus war er in vielen Organisationen und Institutionen ehrenamtlich tätig. In seiner Dankesrede hob Bernhard Feldmann hervor, dass er schon früh erkannt habe, dass man durch Gemeinsamkeit mehr erreiche als alleine. Dank galt seiner Ehefrau Anneliese, die ihm in all diesen Jahren unterstützt und den Rücken frei gehalten hat. Im Anschluss an den offiziellen Teil hatten die geladenen Gäste im Foyer des Rathauses Gelegenheit sich in lockerer Runde mit Bernhard Feldmann über vergangene Zeiten zu unterhalten. Danach ging es weiter zum Hotel „Zur Krone“ Grimmelt. Die Nachbarschaft Feldhook, der Schützenverein St. Antonius, die Jagdgemeinschaft, die Mitglieder der CDU Senioren-Union, Freunde und viele andere Gäste wollten das Bundesverdienstkreuz aus der Nähe sehen. Die Zahl der Gratulanten wollte nicht abreißen, so dass der Saal in seiner vollen Größe genutzt werden musste. Eine Überraschung war der Auftritt des Männergesangvereins Gaschari. Mit einer kurzen Rede bedankte sich Bernhard Feldmann bei den Anwesenden. Anschließend wurde noch viele Dönnekes erzählt. Das schöne und gelungene Fest ging zu später Stunde zu Ende.

Neujahrsempfang 2010

Stadtverbandsvorsitzender Ferdinand Hölter, Johannes Röring (MdB), Bernhard Schemmer (MdL) gratulierten Fritz Kösters zur 60-jährigen Mitgliedschaft in der CDU

Der Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Gescher fand sehr großen Anklang. Ferdinand Hölter konnte etwa 120 Gäste im vollbesetzten kleinen Saal des Hotels Tenbrock begrüßen. Dieses starke Interesse zeigte wieder einmal die Verbundenheit der CDU-Mitglieder mit ihrer Partei. Nach einleitenden Worten des Stadtverbandsvorsitzenden mit guten Wünschen für alle Gäste freute sich Ferdinand Hölter, neben Johannes Röring, MdB, Bernhard Schemmer, MdL, Bürgermeister Hubert Effkemann, unseren Kreistagsabgeordneten Steffi Pohl und Frank Engbers auch die CDU-Ratsmitglieder, die große Gruppe der CDU-Seniorenunion mit ihrem Vorsitzenden Bernhard Feldmann sowie Vertreter der Jungen Union mit Stefan Kappenhagen begrüßen zu können. Danach übernahm der Bundestagsabgeordnete Johannes Röring das Mikrofon und wünschte den Anwesenden Gesundheit und Erfolg für das Jahr 2010. Er bedankte sich für die Unterstützung im letzten Bundestagswahlkampf und hielt einen Ausblick auf die Arbeit in der Koalition in Berlin. Dabei wolle er keine Versprechungen machen, die nicht eingehalten werden können, sondern aufrufen, aktiv und positiv die Zukunft mitzugestalten. Nach der Stärkung mit Kaffee und Kuchen begann unser Bürgermeister Hubert Effkemann seine Ansprache mit den besten Wünschen für alle Bürgerinnen und Bürger im neuen Jahr. Sein Dank galt allen CDU-Mitgliedern für deren tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf. Alle, von der Jungen Union bis zur Seniorenunion, hätten gemeinsam und konsequent, immer das Ziel vor Augen, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Erfolg herbeigeführt. „Gemeinsam für Gescher, Kräfte bündeln“ als Grundsatz und Arbeitsslogan für die Bewältigung der Aufgaben und zukünftiger erfolgreicher Arbeit in Politik und Verwaltung sei die Prämisse. Erste Erfolge, ob im sportpolitischen Bereich oder bei der verwaltungsinternen Arbeit zeigen, dass der eingeschlagene Weg der richtige sei. Hubert Effkemann zeigte noch etliche Bereiche auf, die es in diesem Jahr zu bearbeiten gelte und verwies auf Möglichkeiten, diese zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Zum Schluss seiner Rede forderte Effkemann alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt auf, Politik und Verwaltung dabei zu unterstützen und sich aktiv einzubringen zum Wohle aller. Die anschließende Mitgliederehrung übernahmen Johannes Röring, Bernhard Schemmer, Hubert Effkemann und Ferdinand Hölter. Für seine Mitgliedschaft in der CDU über den sehr langen Zeitraum von 60 Jahren erhielt Fritz Kösters Urkunde und Geschenk. Auf eine 50-jährige Mitgliedschaft zurückblicken können Heinrich Berlemann, Maria Bonhoff, Bernhard Eing, Alfons Hörnemann, Leo Meis, Hermann Pierk und Josef Twenter. Hermann Lehmkühler, Marieluis Reckhard, Helmi Schnieder, Ludowica Schütte-Ebbing und Bernhard Twents sind immerhin schon 40 Jahre dabei; Hedwig Debbing und Franz Größbrink gehören 25 Jahre der CDU an. Bernhard Schemmer gab in einem kurzen Rückblick auf die Wahlergebnisse in Gescher mit dem Tenor „Ein Traum wurde wahr.“ und leitete über auf die Landtagswahl im kommenden Mai. Er verwies auf vielfältige Erfolge der jetzigen Regierung und zeichnete in einer Reihe von Beispielen ein Bild von zukünftiger Politik in unserem Lande, erfolgreich weitergeführt von der aktuellen Koalition. Mit Informationen über Projekte in unserer Region, die teilweise kurz vor dem Abschluss stehen, schloss Schemmer seine Ausführungen und definierte einen guten Abgeordneten mit den Eigenschaften „unabhängig, vertrauenswürdig und konsequent“, wobei er sich wünschte, dies auch in der kommenden Legislaturperiode beweisen zu können. Während der Aufbauarbeiten zum angekündigten Film gab unser Bürgermeister Hubert Effkemann den momentanen Stand der Verhandlungen über die Zukunft der Marienkirche bekannt. Anton Nienhuis vom Stadt-TV-Gescher zeigte einen sehr interessanten und informativen Film über die Entstehung und Entwicklung der letzten 100 Jahre unseres Stadtteiles Hochmoor. Dabei wurden so manche Erinnerungen wach, viele bekannte Gesichter waren zu sehen, und manch Anwesender wusste von persönlichen Ereignissen zu berichten. Angefangen von der Kultivierung des Hochmoores über landwirtschaftliche Nutzung und Besiedelung bis zur Entstehung von Industriebetrieben, Aufbau kultureller Einrichtungen, Gründung vieler Vereine und Schaffung von Freizeiteinrichtungen kam auch das gesellschaftliche Leben nicht zu kurz. Ebenso konnte man eine Reihe Politikern aus den 50er und 60er Jahre wieder erkennen, allen voran Heinrich Hörnemann. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Stadtrat, Egbert Kock, gab zum Abschluss der Veranstaltung einen Überblick über die bisherige Arbeit im Rat und den Ausschüssen und wünschte den Anwesenden eine guten Heimweg und alles Gute für das Jahr 2010.

Stadtentwicklung und Demographie Teil 3

Die Zuständigkeitsordnung der Stadt Gescher ist vom Rat neu beschlossen worden. Der neue Ausschuss für Stadtentwicklung und Demografie wird wie folgt darin beschrieben:  

Aufgabenstellung Vorbemerkung:

Segmentiert man urbanes Leben in die Bereiche Arbeit, Bildung, Freizeit, Kultur, Umwelt, Bauen und Planung, Marketing und Sport wird klar das jeder Bereich Einfluss auf die Anderen hat und von den Anderen beeinflusst wird. Insbesondere in einem dynamischen Umfeld verschiedenster Faktoren, die von Außen auf unsere Stadt wirken. Gibt man die rasant wachsende Zahl älteren Menschen in Gescher hinzu, ebenso die absehbar abnehmende Zahl von Kindern, ergibt sich ein übergreifendes Aufgabenfeld: Die Abstimmung der Entwicklung in den einzelnen Bereichen untereinander, als auch eine „Gesamtstrategie“ die Schwerpunkte und Ziele für Gescher benennt.

Erarbeitung:

- Entwicklung einer Gesamtstrategie;  - Entwicklung langfristiger Perspektiven; - Abstimmung der Entwicklung in den einzelnen Bereichen; - Erarbeitung von Handlungsstrategien und Handlungsfeldern für u.a. die Themenbereiche             • „Miteinander der Generationen“ - eine familienfreundliche Stadt • „Bildung als Schlüsselfaktor“ • „Potential der Senioren nutzen“ – für eine eigenständiges Leben im Alter • „Umwelt, Klima, Versorgung“ – eine umweltfreundliche Stadt • „Identifikation mit der Heimatstadt“ – eine erfolgreiche Stadt • „Finanzierbare Kulturangebote bieten“ - Festlegung von Prioritäten - Überprüfung der Umsetzungsmöglichkeiten von schon erstellten Gutachten

Empfehlung von: - Maßnahmen zur Umsetzung der Leitziele an die Ausschüsse und Rat - Maßnahmen zur Umsetzung der erarbeiteten Handlungsstrategien und Handlungsfelder

Stadtenwicklung und Demographie Teil 2. - Was macht der neue Ausschuss?

Das Aufgabenfeld des Ausschusses für Stadtentwicklung und Demographie ist neu. Die Zuständigkeitsordnung / Aufgabenstellung wird noch definiert. Es gibt vielfältige Daten und Überlegungen dazu, hier ein aktueller Auszug aus der Arbeit der Fraktion:

Segmentiert man urbanes Leben in die Bereiche Arbeit, Bildung, Freizeit, Kultur usw. wird klar das jeder Bereich Einfluss auf die Anderen hat und von den Anderen beeinflusst wird.

Insbesondere in einem dynamischen Umfeld verschiedenster Faktoren, die von Außen auf unsere Stadt wirken. Gibt man die rasant wachsende Zahl älteren Menschen in Gescher hinzu, ebenso die absehbar abnehmende Zahl von Kindern, ergibt sich ein übergreifendes Aufgabenfeld:

Die Abstimmung der Entwicklung in den einzelnen Bereichen untereinander, als auch eine „Gesamtstrategie“ die Schwerpunkte / Ziele für Gescher benennt. Eine thematische Eingrenzung oder die Beschränkung auf einzelne Themen ist hier nicht förderlich. Konkrete Ansatzpunkte ergeben sich aus unserer Sicht z.B. in folgenden Punkten:

a) „Miteinander der Generationen“ -wo findet das statt, wie kann das gefördert werden?

b) „Potential der Senioren nutzen“ Vom Generationenhaus bis zum Besuchsdienst -wie lassen sich Aufgabenfelder mit Wissen und Tatkraft der Älteren verbinden?

c) „Bildung als Schlüsselfaktor“ Der Sprachunterricht im Kindergarten ist ein kleiner, richtiger Schritt. Aber wie bringen wie Bildungsanreize in den Alltag Aller? VHS, KBW, Bücherei, Museen, Musikunterricht – wie steigert man die Nutzung der vorhandenen Bildungsangebote, damit Sie ausgebaut werden können. Gibt es ein umfassendes Bildungsangebot? Brauchen wir einen Bildungstisch, einen Tag der Bildung?

d) „Umwelt, Klima, Versorgung“ Stromsparen im Haushalt, nachhaltiger Umgang mit Energie und Natur. Warten wir auf die nächste Preiserhöhung der grossen Anbieter oder bringen wir ein stadteigenes Profil heraus?

e) „Identifikation mit der Heimatstadt“ Welche Möglichkeiten hat man sich zu engagieren, gibt es eine Ehrenamtsbörse? Warum wandert soviel Kaufkraft ab? Wo findet Identifikation statt, wie fördern wir das?

Demographie und Stadtentwicklung sind Thema!

Die Auswirkungen des demographischen Wandels in Gescher betreffen uns alle.

Mit der Einsetzung des von der CDU, SPD und Grünen vorgeschlagenen Auschusses für Stadtentwicklung und Demographie wurde der erste wichtige Schritt kommunalpolitischer Aktivitäten in dieser Thematik getan.

Die CDU wird sich mit ihrer breiten Basis in der Bevölkerung und ihren Mitgliedern quer durch alle Altersstrukturen einbringen, Konzepte erarbeiten und dieses wichtige Zukunftsthema gestalten.

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CDU setzt auf Teamarbeit

"Wir wollen das unsere Fachleute in den Gremien zu Wort kommen. Die Obleute arbeiten viel dichter an den Entscheidungen. Wir bilden Kompetenzen in den Ausschüssen aus, um mehr zu erreichen." so Fraktionssprecher Egbert Kock. "Zusätzlich bieten wir mehr Sachkompetenz bei den Gesprächen mit dem Bürger. Wir wollen weg von "Man müsste mal..." hin zu "Das tun wir bereits und Das haben wir noch vor..."!

Hier die Liste der gewählten Obleute / Ansprechpartner:

Die Arbeiten für den Haushalt 2010 haben begonnen, sprechen Sie uns an, bringen Sie sich ein. Wir freuen uns auf Sie.


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CDU-Forum Stadtentwicklung und Demographie

Themen: Stadtmarketing, Bildung und Mobilität - eine Vorarbeit.

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Termine
20.09.2010 - 19:30

Podiumsdiskussion Hausärztemangel

Diskutieren Sie mit: Wie soll eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung vor Ort realisiert werden, oder gibt es andere Absichten?


05.10.2010 - 17:30

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